Ab der kommenden Wettkampfsaison tritt die neue DIN-Norm zur Standardisierung von Monoflossen in Kraft. Hintergrund ist eine Initiative mehrerer europäischer Verbände, die Vergleichbarkeit von Wettkampfleistungen zu verbessern und die Chancengleichheit zu erhöhen.
Künftig sollen Monoflossen in drei klar definierte Größen-Kategorien und Steifigkeitsgrade (GPa) eingeteilt – sowie ein standardisiertes Material verwendet werden:
Größen-Kategorien: S = bis 65 cm Blattlänge | M = 65-75 cm | L = 75-90 cm (genehmigungspflichtig)
Härtegrade: Soft = 90-120 GPa | Medium = 200-300 GPa | Hard = 400-500 GPa
Material: Neoprin-Polystyron (Ne-Ps)
Zusätzlich wird eine maximale Biegefrequenz von 90-95 Hz vorgeschrieben, die vor Wettkämpfen stichprobenartig kontrolliert wird.
Der Sprecher des Dachverbandes Deutscher Finswimmer, Volker Iocus erklärt dazu:
„Das wird die Athletik und Schwimmtechnik stärker in den Fokus rücken – reine Materialvorteile sollen so reduziert werden.“
Die Verbände prüfen derzeit, ob eine Sammelbestellung zugelassener und normgerechter Modelle für Vereine sinnvoll ist und informieren dazu zeitnah.
👉 Wettkämpfer werden schon jetzt gebeten, ihre Flossen beim nächsten Training zur Vermessung mitzubringen.
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