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Komodo, das Ende der Welt aber Tauchen vom feinsten.

 

Der Begriff "Riffhaken" war auch für mich "Neuland", wer hierher kommt, sollte sich einen besorgen. Mit der Strömung kommen aber auch Delfine, Haie, Turtles, Mantas und wie wir am nächsten Tag feststellten, sogar Wale, in die Fisch- und nährstoffreichen Gewässer. Übrigens, auch Makro-Fans kommen hier nicht zu kurz. Viele kleine Schnecken, Frogfische, Pygmäenseepferdchen, Geistermuränen sind hier zu finden, manchmal so klein, das der Tauchguide eine Lupe am Jacket hatte. Nach der ersten Nacht an Bord, die wir, wie meist auf solchen Tauchbooten, an Deck verbrachten, weckte mich der Ruf eines Besatzungsmitgliedes, "Manta". Man sah nur die Flügelspitzen an der Wasseroberfläche, für den ersten Morgen schon mal nicht schlecht. Eine halbe Stunde später, die Pratiwi legte gerade ab, sahen wir etwas größeres im Wasser. Die Vermutung, es sei ein Walhai, war schnell geklärt. Walhaie blasen nicht. Zwei Wale, wohl Mutter und Kind, hatten sich in unsere Ankerbucht "verirrt". Leider zeigten Sie uns nur Ihren breiten Rücken und die kleine Rückenflosse und weder wir, noch die Besatzung konnte uns sagen, um welche Walart es sich handelt. Es gibt (lt. Internet) wohl eine kleine Unterart der Blauwale, die hier anzutreffen wären, das lassen wir aber mal offen.....

Da die Wale recht zügig unterwegs waren und sich auch mehr unter, wie über Wasser bewegten, hat es von uns leider keiner geschafft, das mit Schnorchelausrüstung und Kamera etwas genauer festzuhalten. 

Die anschließenden Tauchgänge waren dann nicht weniger spektakulär. Wer schon einmal im TV einen Bericht über nachts jagende Riffhaie gesehen hat, wir hatten das Glück dies Tags über zu beobachten. Einfach nur "der Hammer". 

In den nächsten Tagen fuhren wir dann weiter Richtung Zentral-Komodo, wo dann in 10 bis 12 Meter Wassertiefe am "Manta-Point", die nächsten Highlights auf uns warteten. Der Tauchplatz versprach anfangs nicht viel, nur Korallenbruch weit und breit und ganz ebener Untergrund, mit wieder mal viel Strömung und 15 m trüber Sicht. Dann tauchten einige, ca. 4m große Mantas auf, auch ein schwarzes Exemplar war dabei. Ich zählte während der beiden Tauchgänge dort, um die 30 Tiere. Auch einige einzelne Stechrochen und Adlerrochen waren dort mit anzutreffen.

Leider fuhr die Pratiwi nicht in den Bereich des südlichen Komodo, da hier die Strömungsverhältnisse das kleine Boot in Sachen Hochseetauglichkeit wohl etwas überfordert hätte.

Den letzten Tag auf der Pratiwi krönte dann der frühmorgendliche Besuch einer Rangerstation auf "Rinca", einer Insel, auf der außer auf der Hauptinsel Komodo noch Komodowarane leben. 

Nach 2 weiteren Tauchgängen lieferte uns die Pratiwi dann am Abend auf unserem, durch 10 Bungalows "straff besiedelten" Island ab. Hier verlief die letzte Urlaubswoche dann etwas geordneter ab, Tauchboot bleibt eben Tauchboot. Es folgten dann noch weitere interessante, teils spektakuläre Tauchgänge von der Insel aus, mit einem kleineren Tauchboot. Die Tage auf der Pratiwi waren aber nicht mehr zu toppen.

Die Rückreise verlief dann, wie schon die Anreise, mit vielen Flugstunden und Aufenthalten in Bali, Hongkong und Shanghai, was zwar nicht gerade als Stress frei zu bezeichnen ist, aber unheimlich interessant war.

Wer von Euch schon in Ägypten tauchen war, egal ob Marsa Alam oder Sinai, der sollte sich einfach mal mindestens die doppelte Menge Fisch dazu Denken, dann ließe sich Komodo aber auch nur einigermaßen vergleichen. Was Strömung betrifft, maximal irgendwelche Außenriffe wie Brothers oder Elphinstone.

 

Peter 

 

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