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Nemo Schwimmer erfolgreich in Sibirien

Max Poschart schwimmt beim World Cup Finale in Tomsk auf Rang zwei der Weltcup Liga

(Tomsk). Viel besser konnte es beim World Cup Finale im Flossenschwimmen im russischen Tomsk für die Schwimmer des Tauchclub Nemo Plauen e.V.  nicht laufen. Mit insgesamt vier mal Edelmetall im Gepäck treten die fünf Aktiven des TC Nemo - Elena Poschart, Max Poschart, Sidney Zeuner, Anastasia Herbst und Julia Prochaska- gemeinsam mit Heimtrainer Frank Hannich und Bundestrainer Lutz Riemann die Heimreise aus Sibirien an.

Die Freude über das Erreichte war Frank Hannich, der ständig mit den Vorstand des Vereins in Plauen per E-Mail kommunizierte, anzumerken.

 

Auch der Bundestrainer ließ seine Freude über die Ergebnisse seiner in Leipzig trainierenden Schützlinge Elena Poschart, Max Poschart und Sidney Zeuner bekunden.

Max Poschart der über die Distanzen 50m und 200m  Flossenschwimmen (FS) jeweils den dritten Platz belegte, konnte über die Strecke von 100m FS noch einen drauf setzen und unterstrich mit einem phantastischem zweiten Rang, und somit Silber, seine diesjährigen Topleistungen. Auf Grund seines gezeigten Potenzials im gesamten Wettkampfjahr, schwamm sich Poschart in der Weltcup Liga auf Platz zwei. Nur weil Malte Striegler, der bis vor dem World Cup Finale auf Platz eins liegend in der Weltcup Rangliste, auf Grund anderer Verpflichtungen im russischen Tomsk nicht teilnehmen konnte, war dem Tauchclub Nemo ein Plauener Doppelerfolg im Worldcup Ranking nicht vergönnt.  

                                 

Auch die Ehefrau des amtierenden Weltmeisters Max Poschart, Elena, wusste zum perfekt organisierten World Cup Finale im Flossenschwimmen zu überzeugen. So reihte sie sich mit Platz drei über  800m FS  in die Medaillenriege ein, schwamm über 200m auf Platz sechs und über 400m FS in persönlicher Bestzeit auf Rang vier.   

 

Sportsoldat Sidney Zeuner überzeugte mit seinen Ergebnissen und Platzierungen über die für ihn zu absolvierenden Distanzen mit persönlichen Bestleistungen und konnte dem Bundestrainer Lutz Riemann seine zukünftige Marschrichtung aufzeigen.

Anastasia Herbst, Nachwuchstalent des TC Nemo Plauen, setzte bei ihren Wettkämpfen über 50m Streckentauchen und 200m Flossenschwimmen mit jeweils persönlichen Bestzeiten ein Achtungszeichen und verdeutlichte, nachdem sie auch über die Strecke von 100m FS überzeugte, wohl einmal mehr, in welchem Gewässer sie zukünftig heimisch sein möchte und auf Medaillenjagd geht. Zur Leistung von Anastasia äußerte sich Frank Hannich. „In ihr steckt viel Potenzial für den Flossenschwimmsport und es ist möglich mit diszipliniertem Training zukünftig zur nationalen Spitze in dieser Sportart zu gehören.“

Die momentan noch für den TC Bergstadt Freiberg und ab 2017 für den Tauchclub Nemo Plauen an den Start gehende Flossenschwimmerin Julia Prochaska schnupperte in Sibirien schon einmal Wettkampfluft auf internationaler Ebene. Im russischen Tomsk war dem Teenager die Möglichkeit gegeben, sich mit den Besten der Welt zu messen und konnte, auch wenn es noch nicht für fordere Platzierungen gereicht hat,  ihre Trainingsergebnisse gut im Wasser umsetzen.

Beim abschließenden Super Sprint Cup und somit dem Höhepunkt der zu Ende gehenden World Cup Serie 2016, ging Max Poschart, in der mit 1500 Zuschauern restlosausverkauften Schwimmhalle in Tomsk, der Perle Sibiriens, noch einmal an den Start und wollte die für ihn so erfolgreiche Saison krönen.                                                                                                                                                                                 Für den Sieger des Wettbewerbes, bei dem acht Flossenschwimmer im K.O. System gegeneinander antreten und in einem Abstand von jeweils 10 Minuten drei Disziplinen - 50m Apnoetauchen, 50m FS und 100m FS - bewältigen müssen, wurde seitens des Weltverbandes der Sporttaucher CMAS ein Preisgeld in Höhe von 1500 US-Dollar ausgelotet. Letztendlich reichte es für Porschart, nach einem doch sehr kräfteraubenden Wettkampfwochenende, zu Platz fünf in diesem Wettbewerb.

 

„Jetzt werden die Erfolge aber so richtig gefeiert“, war abschließend von Frank Hannich telefonisch aus Tomsk zu erfahren.

 

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